Manuka Wirkungen und Studien

Schon seit vielen Jahrhunderten ist Manuka ein wichtiges Mittel in der Völkerheilkunde. Daher haben sich seit einigen Jahrzenten auch die Wissenschaftler mit dieser Pflanze beschäftigt und herausgefunden, dass Manuka Honig ein wertvolles Heilmittel ist, ohne dass nennenswerte Nebenwirkungen, bei sachgemäßer Anwendung, auftreten. Doch dabei ist nicht nur der Honig selbst ein wirksamer Helfer, sondern die Pflanze selbst. Die Südseemyrte wie der Manuka Strauch auch genannt wird, wird schon seit Jahrhunderten genutzt, um Beschwerden zu lindern und Krankheiten zu heilen. So haben beispielsweise die Maori ihre Krieger mit Manuka behandelt. Bei Wunden, Entzündungen oder Verbrennungen waren die Blätter und die Rinde des Manuka Strauchs das Behandlungsmittel erster Klasse. Sie bereiteten aus Blättern und Rinde nicht nur Aufgüsse, sondern auch Pasten zu und behandelten zahlreiche Hautkrankheiten wie auch Beschwerden im Magen-Darm-Trakt.

Erforschung von Manuka Honig

Bei einer Weltumsegelung, Mitte des 18. Jahrhunderts, soll der Botaniker Joseph Banks auf die heilende Wirkung von Manuka aufmerksam geworden sein. Doch erst seit ungefähr 30 Jahren sind auch die Wissenschaftler an den Eigenschaften und der Wirkung des Honigs interessiert. Dabei wurde der Inhaltsstoff Methylglyoxal erstmals von der TU Dresden für die besonders hohe antibakterielle Wirkung entdeckt. In der Zwischenzeit haben sich viele Forscher damit beschäftigt und bei verschiedenen Krankheiten, wie etwa beim diabetischen Fußsyndrom, wird Manuka Honig auch bereits als medizinische Behandlung in Krankenhäusern eingesetzt. Insbesondere die Universität in Neuseeland führt zahlreiche Untersuchungen zu Manuka Honig durch, die auf der Seite verfolgt werden können.

Propolis kombiniert mit Manuka Honig

Propolis, ein wichtiges Bienenprodukt, hat einen besonders hohen Vitalstoffgehalt. Dabei ist Propolis eine Art Wachs, das neben ätherischen Ölen, Wachs, Harz und Blütenpollen auch viele wichtige Stoffe wie

  • Aminosäuren
  • Eisen
  • Kupfer
  • Magnesium
  • Mangan
  • Mineralien
  • Selen
  • Vitamin A, C, E, H, B
  • Zink

enthält. Zudem ist eine große Menge an Flavonoiden in Propolis enthalten, die über Hemm- und Blockademechanismen verfügen und so krebserregende Stoffe wirkungsvoll bekämpfen. Weiterhin haben die großen Mengen guter Inhaltsstoffe einen besonders guten synergetischen Effekt und sind für Körper und Organismus von Vorteil.

Forscher sind schon lange dabei Stoffe aus Manuka Honig und Propolis zu isolieren. Dr. Hiroshi Maruta von der Uniklinik Hamburg-Eppendorf konnte dabei herausfinden, dass der Stoff CAPE immer in Propolis enthalten ist. Dies ist ein Kaffeesäurephenylethylester und kann Krebszellen am Wachstum hemmen. Nach vielen Untersuchungen konnte festgestellt werden, das CAPE im Manuka Propolis aus Neuseeland am höchsten ist und sehr wirkungsvoll gegen Bakterien, Pilze und Viren vorgeht. Selbst Lippenherpes konnte damit eingedämmt werden und eine Wiederinfektion trat seltener auf. Dr. Maruta konnte außerdem feststellen, dass Manuka Propolis vorbeugend gegen Herpes eingesetzt werden kann.

Doch Propolis hat noch viele weitere gute Eigenschaften, wie zum Beispiel die entzündungshemmende Wirkung, die mit Aspirin verglichen werden kann. Jedoch ist die Manuka Honig Wirkung im Vergleich zu Aspirin doppelt so hoch und nahezu nebenwirkungsfrei.

Insbesondere in der Kombination Manuka Honig mit Manuka Propolis kann ein Entzündungsherd sehr wirksam eingedämmt werden. Weiterhin unterstützen die zahlreichen guten Inhaltsstoffe im Propolis den gesamten Organismus bei der Gesundung.

Die Wirkungen von Manuka Honig

Manuka Honig hat den Vorteil, dass er bei zahlreichen Beschwerden als wichtiger Helfer eingesetzt werden kann. So sind beispielsweise Hautprobleme hervorragend mit Manuka Honig behandelbar. Neben Akne, Ekzemen, Neurodermitis und Schuppenflechte, kann der wertvolle Neuseeland Honig auch bei Wunden aller Art zum Einsatz kommen. Bei Verbrennungen, Hautabschürfungen oder Verletzungen durch Schnitte ist dieser Helfer nicht nur ein außergewöhnliches Desinfektionsmittel, sondern hilft auch dabei, dass keine Bakterien und Keime in die Wunde eindringen und die Wundheilung beschleunigt wird.

Auch bei Herpes, dem diabetischen Fußsyndrom oder sogar bei Gürtelrose ist der Honig der Südseemyrte ein wichtiger Helfer. Zudem kann Manuka Honig die Symptome bei grippalen Infekten, Erkältungen oder einer Influenza lindern und bei Bronchitis eingesetzt werden.

Manuka Honig wird eine hohe antibakterielle Wirkung nachgesagt. Außerdem ist er desinfizierend, entzündungshemmend und keimabtötend, wirkt antiviral wie auch antimykotisch und stärkt das Immunsystem und wirkt hautklärend.

Manuka Honig und seine antibakterielle Wirkung

Schon im Jahr 2009 konnten australische Forscher belegen, dass Wunden mit Manuka Honig in Verbindung mit Jelly Bush Honig eine bessere Behandlung erfolgen konnte, als mit Antibiotika. Dies hat den Grund, dass Keime und Erreger gegen den wertvollen neuseeländischen Honig keine Resistenzen bilden können, was dann wiederum heißt, dass er auch gegen multiresistente Erreger eingesetzt werden kann.

Doch auch die TUD (Technische Universität Dresden) konnte ein wichtiges Ergebnis festhalten. Sie konnten die antibakterielle Wirkung von Manuka Honig belegen und stellten fest, dass im Manuka Honig eine bis zu 100fach höherer Konzentration an Methylglyoxal vorkommt. Zudem wurde auch die Hitzbeständigkeit des Inhaltsstoffes belegt. Dies heißt aber nicht, dass der Honig deshalb in kochendes Wasser eingerührt werden kann. Honig sollte grundsätzlich in Tee eingerührt werden, der so kalt ist, dass man ihn gut trinken kann, ohne sich zu verbrennen.

Natürlich wird vor allem an der Universität Waikato in Neuseeland der wertvolle Honig erforscht. Hier gibt es zahlreiche Untersuchungsergebnisse, die alles die außergewöhnliche Wirkung des neuseeländischen Honigs belegen. So konnte beispielsweise erforscht werden, dass Methylglyoxal, der wichtigste Stoff im Manuka Honig, erst dann entsteht, wenn dem Honig Feuchtigkeit entzogen wird. Zudem wurde festgestellt, dass der MGO Gehalt im reifen Honig durchaus schwanken kann.

Weiterhin gibt es viele Studien, bei denen die bakterientötende Wirkung nachgewiesen werden konnte.

Manuka Honig und seine antibiotische Wirkung

Die Universität Bonn hat in einer sehr umfangreichen Studie, die zusammen mit Kliniken aus Homburg, Berlin und Düsseldorf entstand, die Wundbehandlung von Problemwunden mit Manuka Honig untersucht. Dabei wurden die Krankheitsverläufe in allen Kliniken dokumentiert und ausgewertet. In dieser Untersuchung wurde der Manuka Honig mit einem anderen Honig kombiniert. Das Ergebnis war, dass das abgestorbene Gewebe schneller abgestoßen wurde und so die Wunde deutlich schneller heilen konnte. Zudem war der Vorteil, dass durch den Honig der Verband nicht an der Wunde klebte und die neue Hautschicht nicht verletzt wurde, da sie nicht am Verband klebte.

Weiterhin konnte nachgewiesen werden, dass vor allem Kinder, die an Krebs erkrankten und schlecht heilende Wunden hatten, von dem wertvollen Honig profitieren konnten. In der Uniklinik Bonn wird der außergewöhnliche Manuka Honig vor allem in der Onkologie und Hämatologie genutzt und dies schon seit vielen Jahren und mit hervorragende Erfolgen.

Mittlerweile wird aber auch in vielen anderen Krankenhäusern der Medihoney eingesetzt, um die Wunde zu desinfizieren und Wundheilung zu beschleunigen.

Weiterhin ist der Manuka Honig gegen viele Erreger wirkungsvoll einsetzbar, da er auch gegen antibiotikaresistente Keime und Erreger, wie MRSA oder MS SA vorgehen kann. Insbesondere in Großbritannien, die im Jahr 2002 über 20.000 Tote durch die gefürchteten Krankenhauskeime hatten, ist der Manuka Honig ein wichtiges Mittel.

Dabei hat Manuka Honig noch einen ganz besonderen Vorteil. Denn er ist tatsächlich in der Lage, Bakterien wie MRSA wieder empfänglich für Antibiotika zu machen. Dabei muss der Manuka Honig zusammen mit Antibiotika verabreicht werden. Nur so kann der Manuka Honig verhindern, dass die MRSA Bakterien resistent gegen Manuka Honig werden. In Untersuchungen wurde belegt, dass die Bakterien, unter dem Einfluss von Manuka, in keiner Weise Resistenzen entwickelten und diese Kombination beste Erfolge zeigt.

Prof. Liz Harry ist deshalb der Überzeugung, dass Manuka Honig als äußerst gute Alternative eingesetzt werden sollten, und zwar gleich zu Beginn der Behandlung und nicht erst als „letzter Versuch“, wenn vorher nichts geholfen hat.

Die Wirkung von Manuka Honig auf das diabetische Fußsyndrom

Vor allem beim diabetischen Fußsyndrom hat sich Manuka Honig bewährt. Für diesen Zweck nutzen Berliner Kliniken den speziellen Manuka Honig und konnten sehr gute Erfolge damit erzielen. Das diabetische Fußsyndrom entsteht meist bei Diabetikern. Durch die schlechte Durchblutung kann die Wunde dann auch nicht heilen. Vor allem bei kleinen Wunden, die sich dann schnell ausbreiten und im schlimmsten Fall zu Amputationen führt, kann Manuka Honig ein wichtiger Helfer sein. Manuka Honig desinfiziert nicht nur die Wunde, sondern verhindert auch, dass Keime und Bakterien eindringen. Zudem ist Manuka Honig, durch seine hervorragenden Eigenschaften, dafür bekannt, dass Wunden besser und schneller heilen.

Dabei wird der Honig mit einer feuchten Wundauflage auf die Wunde aufgelegt und somit ein feuchtes Wundmilieu erzeugt. Während einige Kliniken auf den speziellen Medihoney setzen, nutzen anderen den herkömmlichen Manuka Honig MGO 100+. Höher sollte der MGO Gehalt auch nicht sein, da die Schmerzen bei einem MGO 400+ Honig zu stark wären. Beim Auftragen des Honigs kommt es immer zu leichten Schmerzen, der aber mit einem niedrigen MGO Gehalt gut erträglich ist, und trotzdem eine hervorragende Wirkung erzielen kann.

Manuka Honig und die Wirkung bei Hefepilzen

Manuka Honig wird auch eine antimykotische Wirkung nachgesagt, was sich auch anhand zahlreicher Studien belegen lässt. Doch auch dieser Erfahrungsbericht zeigt, dass der neuseeländische Honig ein wirklich wirkungsvoller Helfer beim Hefepilz ist.

Ein Amerikaner bekam im Jahr 2007 zwei neue Nieren. Plötzlich trat eine Infektion mit einem seltenen Hefepilz auf und selbst aggressive Antibiotika konnten diese Infektion nicht eindämmen. Zudem bekam der Amerikaner noch eine nässende Wunde am Bein, die Gliedmaßen waren geschwollen und der ganze Unterschenkel war betroffen. Die Ärzte hatten alles versucht, musste aber dann zu einer Amputation raten. Glücklicherweise hatte eine Krankenschwester von dem er kürzlich zugelassenen Medihoney gehört und schlug vor, Wundauflagen mit Medihoney zu probieren, bevor das Bein amputiert werden sollte. Innerhalb von nur zwei Wochen heilte die Wunde komplett ab und das Bein des Amerikaners konnte gerettet werden.

Manuka Honig und die Wirkung gegen Bakterien-Schichten (Biofilme)

Biofilme sind vor allem im Krankenhaus besonders problematisch und können sich überall festsetzen, wie etwa an Kathetern, und führt zu Infektionen. In einer Untersuchung ist es einer Forschergruppe gelungen, dass beim Einsatz einer Manuka Lösung etwa 70 Prozent der Bakterien nicht mehr am Katheter haften. Dies heißt, dass die Infektionsgefahr deutlich eingedämmt werden kann.

Was ist Medihoney?

Medihoney ist eine spezielle Art von Manuka Honig. Hierfür wird der neuseeländische Honig mit Gammastrahlen behandelt und somit steril gemacht. Medihoney eignet sich daher besonders für die Wundbehandlung. Dieser verbesserte Manuka Honig wird oftmals in Krankenhäusern eingesetzt, kann aber auch rezeptfrei in der Apotheke erhalten werden. Er ist seit dem Jahr 2004 CE-zertifiziert und in Europa für medizinische Zwecke zugelassen. Dabei erfüllt der Medihoney alle medizinischen Kriterien zur Wundversorgung, wie beispielsweise Wirkung, biologische Sicherheit und natürlich Reinheit. Auf Medihoney.de können über 250 Studien und Publikationen gelesen werden, die die Wirksamkeit des medizinischen Honigs bestätigen.

Honig und seine Bekanntheit

Honig ist schon aus der Antike für seine entzündungshemmenden Wirkungen bekannt. Hier wurden bei Entzündungen bereits Umschläge und Wickel mit Honig gemacht. Allerdings verdrängte das erste Antibiotika den so wertvollen und natürlichen Honig immer mehr. Dabei wurde Antibiotika, vor allen in den letzten Jahren immer häufiger angewandt, was dazu führte, dass es zahlreiche Keime gibt, die eine Resistenz gegenüber Antibiotika entwickelt haben. Natürlich ist dies nicht gerade vorteilhaft, doch der Honig kann somit wieder an Bekanntheit gewinnen und rückt daher immer weiter in den Vordergrund. Doch auch, weil sich immer mehr Menschen auf natürliche Heilmittel besinnen, kann der Honig wie auch der Manuka Honig ein solches Comeback hinlegen.

In Berliner und Bonner Krankenhäusern wird Manuka Honig verwendet

In verschiedenen Krankenhäusern in Berlin wie auch an der Universität in Bonn wird der Manuka Honig schon seit einigen Jahren als medizinisches Heilmittel verwendet. Vor allem beim diabetischen Fußsyndrom konnten bereits hervorragende Erfolge erzielt werden. Doch auch die Wundbehandlung im Allgemeinen ist mit Manuka Honig ein großer Erfolg. Vor allem antibiotikaresistente Keime wie der gefürchtete Krankenhauskeim MRSA konnten sehr gut mit Manuka Honig in den Griff bekommen werden. In einem Bericht der Universität Bonn, der 2006 veröffentlicht wurde, wird erklärt, dass die Klinik schon seit einigen Jahren den wertvollen Neuseeland Honig bei der Wundheilung einsetzt.

Es gibt natürlich zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen rund um den Manuka Honig. Diese wurden fast alle in den letzten 10 bis 15 Jahren durchgeführt. Doch fast alle konnten die hervorragende Wirkung von Manuka Honig belegen.

Quellen zu Untersuchungen und Studien über Manuka Honig:

http://sci.waikato.ac.nz/research/projects-and-case-studies/unlocking-the-secrets-of-manuka-honey

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/26059863

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25253413

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24176984

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/22382468

https://www.ukb.uni-bonn.de/42256BC8002AF3E7/vwWebPagesByID/9844AA06BBC91D7FC12571B9001E66C2

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/?term=medihoney

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/?term=manuka+honey