Manuka Honig bei Entzündungen

Entzündungen können viele verschiedene Ursachen haben und erfordern daher auch immer eine Handlung. Das Immunsystem muss aktiviert werden, damit die Bakterien, Viren und Keime bekämpft werden können und die Entzündung abheilen kann. Manuka Honig hat sich dabei nicht nur als Stimulator des Immunsystems bewährt, sondern auch bei der Heilung zu unterstützen und die Entzündung schneller abklingen zu lassen.

So entstehen Entzündungen

Entzündungen entstehen durch Keime oder Bakterien, die in Wunden gelangen und sich dort ansiedeln. In der Regel reagiert das Immunsystem sofort mit einer Entzündung darauf, da die Abwehrreaktion aktiviert wird. Dabei sind Rötungen, ein Wärmegefühl oder auch Schwellungen und Schmerzen häufige Symptome einer Entzündung. Ist diese bereits weiter fortgeschritten, kann es auch durchaus zur Bildung von Eiter kommen. Daher ist es besonders wichtig, sofort zu reagieren, wenn Wunden entstehen, auch wenn sie noch so klein sind. Ein Desinfizieren der Wunde ist unumgänglich, wenn eine Entzündung umgangen werden möchte. Selbst bei sehr kleinen Schürfwunden sollte auf die Desinfektion nicht verzichtet werden. Hierzu eignet sich der Manuka Honig besonders gut, da er antibakteriell und entzündungshemmend wirkt.

So desinfiziert man mit Manuka Honig

Durch die sehr gute antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung von Manuka Honig kann er hervorragend als Desinfektionsmittel genutzt werden. Dies ist aufgrund des Methylglyoxalgehaltes möglich, da dieser Stoff dafür sorgt, dass keine Krankheitserreger in die Wunde eindringen und sich einnisten können. Doch auch bei chronischen Wunden, wie etwa beim diabetischen Fußsyndrom, ist Manuka Honig ein toller Helfer, der erstaunliche Ergebnisse erzielen kann. Denn leider kommt es nicht selten vor, dass konventionelle Antibiotika bei der Behandlung von chronischen Wunden komplett versagen, da es sich oftmals um resistente Keime handelt. Vor allem der MRSA-Keim ist kaum mit den handelsüblichen Mitteln zu bekämpfen. Manuka Honig hingegen konnte hier bereits sehr gute Ergebnisse erzielen. Aus diesen Grund sollte bereits jede kleine Wunde mit dem neuseeländischen Honig desinfiziert werden.

Hierzu wird der Honig auf die Wunde gegeben und gegebenenfalls mit einem Tuch abgedeckt oder einer Mullbinde fixiert. So werden nicht nur die antibiotikaresistenten Keime wirkungsvoll bekämpft, sondern auch die Wundheilung beschleunigt.

Anwendung von Manuka Honig bei äußeren Entzündungen

Bei fast allen Entzündungen der Haut kann Manuka Honig zum Einsatz kommen. Er hat sich bei Pickeln und Akne, wie auch Ekzemen, Allergien und Rötungen bewährt. Doch auch Neurodermitis oder Schuppenflechte können mit dem wertvollen Honig aus Neuseeland bekämpft werden. Zum einen wird der Schmerz und der Juckreiz gelindert und zum anderen werden Entzündungen, durch die entzündungshemmende Wirkung, schneller wieder abklingen können. Für den Einsatz auf der Haut empfiehlt es sich, Manuka Honig MGO 100+ zu verwenden. Auch Cremes mit Manuka Honig oder Manuka Öl bieten sich zur Behandlung an.

Bei äußeren Verletzungen und Wunden sollte der Honig als Wundauflage oder Wickel angebracht werden. Auf die Wunde wird eine großzügige Schicht Manuka Honig aufgebracht, mit einem Leintuch oder einer Mullauflage geschützt und gegebenenfalls mit einer Mullbinde fixiert. Der Honig der Südseemyrte schirmt die Wunde nach außen ab und sorgt für ein steriles Wundmilieu. Zudem verhindert er, dass der Verband auf der Wunde anklebt.

Anwendung von Manuka Honig bei inneren Entzündungen

Innere Entzündungen können vielseitig entstehen. Oftmals besteht dabei das Problem, dass die Entzündungen mit Antibiotika nicht behandelt werden können, da es sich um resistente Keime und Bakterien handelt. Bei einer inneren Entzündung ist es ratsam, den Honig pur einzunehmen. Doch auch ein leckeres Frühstücksbrötchen mit Honig oder den Neuseeland Honig im Tee aufgelöst, kann bei der Bekämpfung der Viren und Bakterien helfen. Wichtig ist jedoch, dass der Honig nicht in den heißen, sondern lauwarmen Tee eingerührt wird, dass die Wirkstoffe nicht verloren gehen.

Bei inneren Entzündungen ist meist der Magen-Darm-Trakt betroffen. Doch auch Halsentzündungen oder Blasenentzündungen gehören dazu und können sehr gut mit Manuka Honig gelindert und geheilt werden. Daher ist es wichtig, dass der Honig der Südseemyrte nicht sofort untergeschluckt wird. Er sollte langsam im Mund zergehen, damit er seine volle Wirkung entfalten kann.

Bei Entzündungen im Magen-Darm-Trakt sollte etwa 30 Minuten vor den Mahlzeiten ein Löffel Manuka Honig pur verzehrt werden.

Entzündungen im Mundbereich können gezielt mit Manuka Honig bekämpft werden, wenn die Stelle damit betupft wird. Auch die pure Einnahme ist möglich. Jedoch sollte der Honig lange im Mund bleiben, damit die Wirkung verstärkt werden kann.

Halsentzündungen können mit Manuka Honig Lutschbonbons oder purem Manuka Honig behandelt werden.

Bei allen Entzündungen eignet sich ein Manuka Honig MGO 250+, der beispielsweise auch auf die Naseninnenwände gegeben werden kann, wenn der Schnupfen die Nase angegriffen hat.