Manuka Honig beim diabetischen Fußsyndrom

Wer an einem diabetischen Fußsyndrom leidet, ist in seiner Lebensqualität stark eingeschränkt, hat Schmerzen und über Monate hinweg eine offene Wunde. Dies bedeutet auch, dass der Leidensdruck besonders groß ist und somit ein normales Leben kaum mehr möglich ist. Wie in Studien belegt wurde, kann Manuka Honig bei der Heilung des diabetischen Fußsyndroms hervorragende Erfolge erzielen und die Wundheilung beschleunigen. Insbesondere Menschen, die an Diabetes Typ 2 erkrankt sind, haben besonders oft mit dem diabetischen Fußsyndrom zu kämpfen. Dabei sind vor allem Durchblutungsstörungen, wie auch ein vermindertes Schmerzempfinden der Auslöser. Die Patienten stoßen sich, merken es aber nicht. Schnell ist eine Wunde, meist an Beinen oder Füßen, entstanden, die dann einfach nicht heilen wollen. Dies kann sogar so schlimm enden, dass eine Amputation nicht mehr zu umgehen ist. Etwa 40.000 Amputationen werden jährlich vorgenommen, da das diabetische Fußsyndrom nicht mehr heilbar ist.

Wie entsteht das diabetische Fußsyndrom?

Auch wer noch so vorsichtig ist und sich so gut wie möglich schützt, kann sich verletzten oder stoßen. Bei Diabetikern kann dies fatal sein, da das diabetische Fußsyndrom hier schnell auftreten kann. Dabei reicht es oftmals schon, wenn die Schuhe so eng sind und eine Druckstelle auftritt. Schnell kann sich diese Druckstelle zu einer Wunde entwickeln, die einfach nicht mehr heilen möchte. Nicht selten nisten sich dann, die so gefürchteten MRSA-Keime ein, die resistent gegen jegliche Antibiotika sind.

Manuka Honig kann hierbei eine wichtige Hilfe sein, wie sich in wissenschaftlichen Untersuchungen gezeigt hat. Sie haben eine besonders hohe antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung und können sogar, speziell durch das Methylgloxal, die MRSA-Keime abtöten. Daher wird mittlerweile auch in verschiedenen Kliniken der wertvolle Honig aus Neuseeland beim diabetischen Fußsyndrom erfolgreich angewandt. Jedoch rät die Gesellschaft für Wundheilung und Wundbehandlung von einer Therapie mit Manuka Honig bei chronischen Wunden ab. Dies liegt daran, dass starke Schmerzen, beim Auftragen des Honigs auf die Wunde, entstehen.

Wissenschaftliche Untersuchungen und ihre Erfolge

In Untersuchungen hat sich gezeigt, dass der neuseeländische Honig eine hervorragende stimulierende Wirkung auf die Erneuerung und Regeneration des Gewebes hat. Dabei konnte außerdem belegt werden, dass Diabetiker, die schon sehr lange Probleme mit dem diabetischen Fußsyndrom hatten, sehr positiv auf die Manuka Behandlung reagierten. Innerhalb kurzer Zeit hat der Honig der Südseemyrte ein steriles Klima in der Wunde erzeugt und somit konnte sie auf ganz natürliche Weise heilen. Für die Wundbehandlung wird hierbei vor allem der zertifizierte Medihoney empfohlen. Er ist rezeptfrei in der Apotheke erhältlich.

Manuka Honig Anwendung beim diabetischen Fußsyndrom

Selbstverständlich kann der Manuka Honig täglich pur verzehrt werden. Beim diabetischen Fußsyndrom muss er aber auf die Wunde aufgetragen und bei der Menge nicht gespart werden. Damit ein steriles Wundklima entsteht, ist es wichtig, die Wunde locker zu verbinden. Dieser Vorgang muss mehrmals täglich wiederholt werden. Zeigt sich eine Besserung, können die Wechselintervalle verlängert werden.

In der Regel sollte sich schon nach kurzer Zeit eine Besserung einstellen und nach wenigen Wochen ist die Wunde dann komplett verheilt.